MADENA DARMKUR

Das Phänomen Darmflora
Forschungsergebnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Wichtigkeit der Darmflora offensichtlich lange unterschätzt wurde. Heute ist klar, dass sie in vielerlei Hinsicht sogar ein Schlüsselfaktor für unsere Gesundheit ist.
Der Darm und die Darm bakterien sind Teil des größten Immunorgans unseres Körpers. Sie bilden Vitamine, sorgen für eine intakte Darmschleimhaut, haben Einfluss auf unsere Stimmung und unseren Appetit. Wenn die Darmflora aber ihre gesunde Balance verloren hat, kann das negative Folgen für unser
Wohlbefinden und unsere Gesundheit haben.
Wo lauern Gefahren für die Darmflora?
• Durch die Einnahme von Antibiotika werden nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Darmbakterien zerstört.
• Eine einseitige Ernährung: zuviel Fett und Zucker sind auch für die Darmflora eine Gefahr.
• Das Chlor im Leitungswasser erledigt seinen desinfizierenden Job nicht nur im Wasser, sondern auch in Ihrem Darm und reduziert dort Ihre gesunde Darmflora.
Übergewicht erhöht das Darmkrebs-Risiko etwa um ein Drittel!
• Ein ungesunder Lebensstil mit Bewegungsmangel, Schlafmangel, Stress.
Im Darm befinden sich nicht nur unglaublich viele Bakterien, sondern interessanterweise auch100 Millionen Nervenzellen. Unser Verdauungstrakt kommuniziert so mit unserem Gehirn und sendet viel mehr Informationen zum Gehirn als umgekehrt. So wird verständlich warum man in Stresssituationen häufig mit Bauchschmerzen reagiert.
Darm und Gehirn kommunizieren aber nicht nur über diese direkte Datenautobahn. Nervenchemikalien, sogenannte Neurotransmitter, sind der andere Weg, über den sich Gehirn und Darm unterhalten. Viele von diesen Nervenchemikalien werden im Darm produziert. Sie sind mit zuständig für Lernen, Erinnern, Bildung von Stresshormonen, Glücksstoffen oder Appetit. Ein besonders bekanntes Hormon ist das „Glücks hormon“ Serotonin. Was viele nicht wissen: 95 % des Serotonins werden nicht im Gehirn, sondern im Darm gebildet.
• Die Übersäuerung des Körpers: ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt führt zu einer pH-Wert-Verschiebung im Verdauungssystem. Das vertreibt die nützlichen Darmbakterien und schafft ein günstiges Klima für schädliche Darmbakterien und Pilze.
Lebensmitelunverträglichkeiten wie Fruktose (in Obst), Laktose (in Milchprodukten) und Gluten (z. B. in Backwaren) können bei manchen Menschen Verdauungsbeschwerden verursachen.
Künstliche Lebensmittelzusatzstoffe, die heute in vielen Lebensmitteln enthalten sind, können sich negativ auf viele nützliche Darmbakterien auswirken.
Darmflora: Prä-, Pro- und Synbiotika
Präbiotika
(pre = vor, bios = das Leben) sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die von den Darmbakterien gerne gegessen werden. Durch dieses Bakterienfutter blühen die Darmkeime auf, wachsen und vermehren sich. Inulin, Pektin oder resistente Stärke zählen zu den bakterienfreundlichen Nahrungsbestandteilen.
Unter Probiotika (pro = für, bios = das Leben) versteht man bestimmte Bakterien, die in aktiver Form in den Darm gelangen und sich dort günstig auf die Gesundheit auswirken. Vor allem Milchsäurebakterien und Bifidobakteriengehören zu den Probiotika.
Als Synbiotika (syn = zusammen, bios = das Leben) bezeichnet man Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die sowohl Prä- als auch Probiotika enthalten. Sie haben den Vorteil, dass die probiotischen Bakterien bei ihrer Ankunft im Darm auch gleich was zu futtern haben. Dadurch werden die Startbedingungen für die Probiotika deutlich besser.

 

 
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